Für das Projekt “Über Lebenskunst” des Haus der Kulturen der Welt und der Kulturstiftung des Bundes arbeitete ich gemeinsam mit einem kleinen Team an Strategie und Konzept für die Kommunikation des “Call For Future”, der weltweiten Ausschreibung für wegweisende Ideen, die Kultur und Nachhaltigkeit verbinden. Der Call For Future wurde in zehn Sprachen verbreitet und richtete sich an alle, die in und für Berlin scheinbar unmögliche Ideen denken und verwirklichen – ob Individuen, Wohngemeinschaften, Bürgerinitiativen, Vereine oder Familien.
Wie sind wir vorgegangen? Zunächste haben wir so viele Inititativen oder Einzelpersonen wie eben möglich aus Berlin indentifiziert, die als Multipliatoren agieren, Neues schaffen und zukunftsweisende Projekte bereits umsetzen. Sie sind im Netz aktiv, schreiben auf Blogs oder treffen sich in Stadtgärten. So entstand eine “green list” für Berlin.


Abbildung: Entwürfe für den “Call for Future”

Abbildung: “Call for Future” (Foto: HKW)
Neben der Herausforderung, eben diese Akteure zu identifizieren, bestand meine Aufgabe darin, eine Kommunikationsstrategie und ein Gestaltungskonzept für den Call For Future zu entwickeln. Wie ist es möglich, eine ressourcenschonende Einladung zu konzipieren, die sowohl online als auch offline in mehreren Sprachen funktioniert und die Empfänger dazu anregt, etwas Eigenes aus dieser Einladung zu machen? So entstand die Idee, die Einladung mit einer Falt-Anleitung zu versehen, als Hinweis auf die Wieder- und Andersverwertbarkeit aller Materialien. Gleichzeitig ist die Einladung ein Formular, auf dem der oder die Bewerberin ihr Projekt mit den dazughörigen Daten eintragen kann. Dadurch wird die Vergleichbarkeit der Projekte bei der Auswahl sichergestellt.
Während der Ausschreibungsphase unterstützte ich das Projektteam in der Verbeitung des Wettbewerbs über online-Kommunikationskanäle. Dazu gehörte, entscheidende Blogger und Bloggerinnen aus Deutschland anzuschreiben, Multiplikatoren in Facebookgruppen und Twitter-Kanälen zu recherchieren, regelmäßige Reminder zum „Call For Future“ zu versenden sowie wöchentliche Reportings zu verfassen.

Abbildung: Dokumentation der eingereichten Beiträge (Foto: HKW)
Für die Auftaktveranstaltung Anfang September erstellte ich aus den ca. 850 eingegangenen Bewerbungen eine Präsentation sowie Dokumentation für die TeilnehmerInnen der Veranstaltung.















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