“Adbusting – Kommunikationsstrategien zwischen Wahrheit und Fiktion”, das ist das Thema einer Workshopreihe, die ich regelmäßig anbiete (u.a. für das ASA-Programm der GIZ) . Für und mit den TeilnehmerInnen vermittle und erarbeite ich Möglichkeiten, mittels Adbusting-Maßnahmen Kommunikationswege zu verstehen und diese umzudeuten. Wie schmuggeln wir eigene Inhalte in vorhandene visuelle Systeme? In den Workshops werden zu eigenen Ideen kleine oder größere Kommunikationsstrategien erarbeitet und ausprobiert.
Wir befinden uns in einer Medienlandschaft, die aus einer Vielzahl von Kommunikationskanälen besteht. Gedrucktes Material kann günstig produziert werden, Social Media-Tools und weitere Software stehen kostenlos im Internet zu Verfügung. Wir sind nicht mehr nur Konsumenten von Informationen sondern können sie selber produzieren und publizieren. Das beinhaltet die Möglichkeit, in die Kommunikationsmedien einzugreifen, sie zu kopieren, verändern und zu erweitern. Sobald wir verstehen, wie Informationen konstruiert werden, können wir sie auch dekonstruieren.
Das Feld reicht von Phänomenen in der Natur (Mimese), Spionagegeschichten in unserer Kultur, Plagiaten und gefälschten Geldscheinen in unserem Wirtschaftsystem, bis hin zu gekaperten Webseiten, Twitter-Accounts, Fake-Ausgaben von Tageszeitungen, Flyern, erweiterten Wahlplakaten, selbst markierten Fahrradwegen bis hin zu Gruppen wie den Yes Men. All das bewegt sich im Spannungsfeld von Wahrkeit und Fiktion und deren Autorenschaft.
- Workshop auf Anfrage
- TeilnehmerInnen: ca. 10-20 Personen
- Zielgruppe: (junge) Erwachsene
- keine Vorkenntnisse erforderlich
- Dauer: 2-6 Stunden













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