Mein Weg zu den E-Books

Für das Blog des Suhrkamp-Verlags schrieb ich – neben den anderen Kuratoren der Electric Book Fair – einen kurzen Beitrag über meinen „Weg zu den E-Books“:

Andrea Nienhaus: Digitalverlag! Bücher!

Im Winter 2012 fragte mich meine Kollegin Nikola Richter, ob ich mir vorstellen könne, mit ihr für ihr neues Vorhaben, einen Digitalverlag, der später mikrotext heißen sollte, zu arbeiten. Digitalverlag! Bücher! Ich sagte sofort zu, auch wenn ich zunächst noch keinen blassen Schimmer davon hatte und es mir sehr kompliziert schien, wie und wo ich ein E-Book lesen sollte. Ich legte mir rasch ein iPad mini zu, fand schnell heraus, wie die Datensynchronisation funktioniert und fing an, das Coverdesign für den neuen Verlag zu entwerfen, auf der Grundlage der Schrift »PTL Attention« von Viktor Nübel, der auch das Logo für den Verlag gestaltet hatte. Ich recherchierte zunächst noch einmal die Grundlagen einer guten Buchcovergestaltung, vor allem im Zeitalter von Online-Shops, in denen die Cover auch fingernagelgroß noch zu lesen sein müssen und Klappentext und Buchrücken entfallen. Ich erinnerte mich an mein erstes Praktikum in einem Designbüro für Buchcovergestaltung und mein damaliges Vordiplom an der Universität der Künste, in dem ich der Geschichte der Buchcovergestaltung, insbesondere der des Suhrkamp Verlags, auf den Grund gegangen war. Jahre später schloss sich also der Kreis. Mittlerweile baue ich auch das digitale Innenleben der Bücher, mache das Layout und produziere mit großer Freude die ePub-Dateien und kann mir gar nicht mehr vorstellen, wie es war, als ich nicht wusste, wie es ein E-Book auf mein Lesegerät schafft. Und über erste Aufträge für die ePub-Erstellung konnte ich mich in der Zwischenzeit ebenso freuen.

Der gesamte Blogbeitrag ist hier zu lesen:
„Elektrisch Lesen: Ein Blick in die Werkstatt der Digitalverlage“ (veröffentlicht am 10.03.2014)

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