Was ist mein digitales Lieblingsprojekt?

Hier mein Beitrag, der im Artikel „Elektrisch lesen: Die Kuratoren der Electric Book Fair stellen vier Lieblingsprojekte vor“, der auf dem Blog der Frankfurter Buchmesse veröffentlicht wurde.

Andrea Nienhaus (Gestalterin): Digital Publishing Toolkit, Niederlande

Was sind E-Books noch, außer „banales Spielzeug“ (Forssmann, 2013)? Wo bringen sie uns hin? Was können sie? Was ist das Schöne daran? Was möchten wir nicht mehr missen? Wovon wünschen wir uns mehr?

In den Niederlanden werde ich – online – fündig: Hier arbeiten seit März 2013 Designer, Programmierer, Verleger und kritische Netzforscher am Digital Publishing Toolkit, das im Kunst- und Kulturbetrieb Anwendung finden soll. Es ist ein Projekt des Institute of Nework Cultures. Ganz abgesehen davon, dass auf der zugehörigen Webseite ein unglaublich klug und treffend gelöstes „Liquid-Logo“ zu sehen ist, in dem sich die Schrift einem Rahmen anpasst, der in fließenden Übergängen seine Form verändert, überzeugt mich auch das Konzept sehr. Im Rahmen des Projektes wird eine Plattform entwickelt, auf der Tools für das Publizieren unter Open-Source-Bedingungen zu Verfügung gestellt werden und die von Akteuren aus dem Design, Kunst- und Kultursektor und von Verlegern genutzt werden sollen. Mithilfe des Tools sollen digitale Publikationen eigenständig von den genannten Akteuren produziert werden. Eine erste Konferenz zum Projekt fand bereits im November 2013 statt, eine weitere folgt dieses Jahr im Mai in Rotterdam. Die meisten Vorträge sind online nachzusehen und zu -hören, allerdings auf Niederländisch.

Der gesamte Beitrag ist hier zu lesen:
„Elektrisch lesen: Die Kuratoren der Electric Book Fair stellen vier Lieblingsprojekte vor“ (veröffentlicht am 27.05.2014)

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