Wie zeigt man SchülerInnen, einen eigenen Reiseführer zu schreiben und gestalten?

Für das Schüleraustauschprojekt „Youngtourists“ der Sophie-Scholl-Schule in Berlin-Schöneberg, das im Rahmen von Comenius, dem EU-Bildungsprogramm für lebenslanges Lernen, gefördert wird, entwickelte ich ein Workshopkonzept, in dem 15 bis 16-jährige Schülerinnen und Schüler lernen, ihren eigenen Barcelona-Reiseführer zu schreiben. Über den Projektverlauf von insgesamt zwei Jahren lernen die TeilnehmerInnen den Umgang mit Publikationstools und erfahren unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten, die für die Erstellung von digitalen bzw. gedruckten Dokumentationen notwendig sind.

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Was passiert auf dem Theatergelände?

Im Rahmen des Theatertreffens 2010 im Haus der Berliner Festspiele und der damit zusammenhängenden Konferenz „Achtung Transit“ konzipierte und realisierte ich mit der Gruppe Repair Berlin einen Workshop, mit dem Ziel, das „Ökosystem“ Theater genauer zu betrachten und mögliche „Eingriffe“ im und um das Gelände des Theaters vorzunehmen.

Resumée einer Teilnehmerin:

Unter dem Motto “Wer Macht hat Recht” ging es mit “Repair Berlin” raus in den Regen – um die Stadt zu verbessern. Rund um die Berliner Festspiele wurden Mängel, vergessene Orte und Alltagsschäden, die sonst kaum auffallen, erkannt und im anschließenden Brainstorming erstmal theoretisch behoben. Nach der wilden Ideensammlung wählten wir dann in Kleingruppen Lieblingsideen aus und strömten aus. So entstand nicht nur eine überdachte Bank in der Spichernstraße (“Wir reparieren das Wetter”), sondern auch ein Dancefloor gegen den Kies in der Kassenhalle und ein Luftballon-geschmückter, zum Kunstort aufgewerteter Blozplatz (“Wir reparieren die Vergessenheit”). aus: „In welchem Workshop warst du eigentlich“?, von Alexandra Müller/tt-Blog

(Fotos: Kim Keibel, Doro Tuch)